Katzenurin am Auto ist ein ärgerliches Problem und kann den Lack schädigen, wenn er nicht rechtzeitig entdeckt wird. Umso wichtiger ist es, dass die Samtpfoten möglichst gleich vom Fahrzeug ferngehalten werden.

Wenn die Nacht anbricht, herrschen draußen auf der Straße andere Gesetze. Verschiedenste Bewohner kommen hervor, um auf Nahrungssuche zu gehen oder eben auch ihr Geschäft zu machen. Katzen, Marder und andere Kleintiere suchen sich für dieses Vorhaben leider manchmal im Freien parkende Autos. Die einfachste Lösung wäre natürlich die sichere Unterbringung in einer Garage, doch nicht alle Autobesitzer haben diese Möglichkeit. Um die klebrigen Flecken zu beseitigen, können Sie die folgenden Reinigungstipps ausprobieren und außerdem verhindern, dass ihr Auto zum Stammplatz der Katzengemeinde wird.

Katzenurin am Auto – unlösbares Problem?

Nachdem Sie die Flecken auf ihrem Fahrzeug entdeckt haben, gilt es zunächst festzustellen, ob es sich tatsächlich um Tierurin handelt. Manchmal wird dieser auch mit Harzflecken verwechselt, die bei einem Parkplatz mit Nadelbaumambiente auch auftreten können. Im Bereich der Reifen ist es recht unwahrscheinlich, dass Katzen die Verursacher waren. Aber in der kalten Jahreszeit wird die noch warme Motorhaube gern als Schlafplatz genutzt, wo dann manchmal auch ein Malheur passiert.

Haben Sie ein Tier auf frischer Tat ertappt, schafft meist auch der Gartenschlauch oder ein Eimer Wasser schon Abhilfe. Haftet der Urin schon länger, kann die Harnsäure allerdings Lackschäden verursachen. Auch dann ist eine gründliche Autowäsche der erste Schritt, um den gröbsten Schmutz zu lösen. Danach gibt es verschiedene Maßnahmen. Ein Microfasertuch mit Borsten und eine Polierpaste mit Schleifanteil können den ausgefransten Fleckrändern zu Leibe rücken, Politur und Wachs sorgen für die Nachbehandlung.

Wiederholungen vermeiden

Damit Katzenurin am Auto für Sie nicht zum Dauerproblem wird, müssen die Vierbeiner abgeschreckt werden. Dazu ist es wichtig, den Geruch vom ersten Mal komplett zu entfernen, damit sich Katzen nicht aufs Neue zum Markieren animiert fühlen.

Außerdem sollten Sie für Abschreckung sorgen, indem Sie Ihr Auto für Katzen uninteressant machen. Aber bevor Sie viel Geld für ein Ultraschallgerät oder ähnliches ausgeben, können Sie es zunächst mit einem Spray aus dem Tierfachhandel versuchen. Großzügig auf den Boden um ihr Fahrzeug gesprüht, kann es schon viel ausrichten, da Katzen seinen intensiven Geruch gar nicht mögen. Wird eine bestimmte Stelle Ihres Autos immer wieder als Toilette genutzt, kann auch Lackschutzfolie helfen.

Foto: Ralf Κλενγελ (Lizenz: CC BY 2.0)

Lars Schüler | Serviceberater UG Weigl

Die Flecken auf Ihrer Karosserie sind besonders hartnäckig? Ich helfe Ihnen gerne vor Ort weiter und bringe den Lack wieder zum Leuchten!

Lars Schüler | Serviceberater UG Weigl | Tel.: 0 34 43 / 46 10 0
Jetzt Kontakt aufnehmen!